
Rohbau aus TEK-Elementen in 4 Tagen
|
| |
Der 1. Tag |
 |
Eine absolut ebene Bodenplatte mit einer horizontalen Abweichung von max. 5 mm ist Voraussetzung.. |
Die Fußschwellen werden nach
Plan mit der Feuchtigkeitssperre
auf der Bodenplatte verlegt |
 |
 |
Im Abstand von
ca. 65 cm werden die Fußschwellen & Rähmhölzer mit Schwerlastankern
im Beton befestigt, eine solide Grundlage für die Außen- und Innenwände. |
| |
| |
Der 2. Tag |
Die Wandelemente werden nach
Verlegeplan auf die Fußschwellen
gestellt. Auf Grund des relativ
niedrigen Gewichtes (26 kg/m²)
mühelos mit zwei AK machbar.
Die Verbindungsfedern werden
eingesetzt und der Stoß wird mit
PUR-Schaum abgedichtet - schon steht die TEK Wand. |
 |
 |
Die Wandelemente werden an den Fußpunkten und miteinander mittels Nagelgerät kraftschlüssig verbunden. |
Auch Sonderelemente - hier ein
Erker - werden auf den Millimeter
passgenau vorgefertigt. |
 |
 |
Zwei Tage später - das Erdgeschoß steht. Mit allen Außen- und Innenwänden, Stürzen, Fenster- und Türlaibungen. |
| |
| |
Der 3. Tag |
Im Abstand von ca. 40 cm
werden die TJI-Träger an den
Wänden mit Balkenschuhen
befestigt - sie tragen die
Geschoßdecke. |
 |
 |
Bei besonderen
statischen Anforderungen, z.B. größere Spannweiten über 6 m, können Stahlträger als Unterzüge zum Einsatz kommen. |
Die 18 mm starken OSB - 3
Platten mit Nut und Feder werden
im Versatz auf die
TJI-Träger
genagelt - sie bilden eine statische
Scheibe und die Grundlage für
den nachfolgenden
Fußbodenaufbau |
 |
 |
Fertig ist die Rohbaudecke - sie nimmt auch als Installationsebene sämtliche
Versorgungsleitungen auf. Hierfür sind Öffnungen in den TJI - Trägern vorperforiert. |
Auf die fertige Rohbaudecke
werden die Fußrähmhölzer
geschraubt. Mit dem
Aufstellen
der Giebelelemente beginnt die
Montage des Obergeschosses. |
 |
 |
Nach der Drempelmontage kommen die tragenden Innenwände an die Reihe. Sie sind
fest mit dem Drempel und den Fußrähmhölzern verbunden. |
Bei typischen Einfamilienhäusern
wird der Bausatz mit 2
Transporten angeliefert - genau
nach Abruf und sorgfältig in Folie
verpackt. Hier kamen die
werkseitig vorbereiteten First-
und Mittelpfetten gemeinsam mit
den Dachpaneelen zur Baustelle. |
 |
 |
Zügig entstehen die tragenden Innenwände, die zukünftige Dachneigung ist schon zu erkennen. |
Bis zu diesem Fertigungsstand
kann die Montage ohne Kran
erfolgen. Auf die Stirnseiten
von
Giebel und Drempel kommen
vorgefertigte Rähmhölzer. |
 |
| |
| |
Der 4. Tag |
 |
Die Mittelpfetten schweben ein. Problemlos werden sie in die vorgefertigten Taschen gelegt. |
Bevor die Dachelemente montiert
werden, sollten alle Außen-,
Innen und Gaubenwände sowie
die Pfetten verbaut sein. |
 |
 |
Die ersten bis zu ca. 9,50 m langen Dachelemente werden montiert - hier ist
besondere Sorgfalt notwendig bezüglich der Einhaltung der Dachüberstände. |
Die Dachelemente werden mit
Sparrennägeln auf First, Pfetten
und Drempel genagelt. Hier ist
der zukünftige Dachüberstand
über dem Hauseingang gut zu
erkennen. |
 |
 |
Die Schleppgaube entsteht im Zuge der Dachmontage gleich mit. Die Front und
Seitenwände stehen bereits - jetzt fehlt nur noch das letzte Dachelement. |
Der vormontierte Krüppelwalm
komplettiert die Dachhaut - er
paßt ebenfalls haargenau. |
 |
 |
Feierabend - das Dach ist dicht. Der Dachmantel ist nun komplett fertig und der Rohbau regendicht. |
Geschafft.
Am Abend des vierten
Tages feiern alle Beteiligten
Richtfest - der Meister verliest
seinen Spruch. |
 |